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Bürger wollen die A 20

Bereits mehr als 15.000 Unterschriften für die Volkinitiative

Damit hat die Politik nicht gerechnet. Bereits heute haben mehr als 15.000 Schleswig-Holsteiner mit ihrer Unterschrift die Volksinitiative zur A 20 unterstützt - und das ohne Werbung, ohne finanzielle Mittel, nur durch Mund zu Mund-Propaganda und Engagement von vielen Bürgern. Der Vorsitzende des Trägervereins der Volksinitiative, Rainer Bruns: "Wir sind total begeistert. Diese breite Unterstützung ist einfach toll."

Bruns ist überwältigt von dem Engagement der Bürger und Unternehmen. "Wenn ich die Begleitbriefe, Hinweise und Anmerkungen lese, bin ich beeindruckt. Die Bürger wollen die A 20 von Lübeck bis mit Elbtunnel nach Niedersachsen, und zwar so schnell wie möglich. Leider tut die Landespolitik zu wenig, um das wichtigste Infrastrukturprojekt in Schleswig-Holstein planerisch voranzubringen und umzusetzen. Gesetzte Fristen und Ankündigungen sind schon wenige Wochen später immer überholt", führt Bruns weiter aus.

Offensichtlich verstehe das Verkehrsministerium die Verkehrsprobleme nicht. Das Land brauche für neue Infrastruktur mehr Planung jetzt! Mehr Bundesmittel könnten zur Zeit nicht umgesetzt werden, da es keine baureifen Projekte gibt. Und das Teilstück Weede-Wittenborn ist wegen der Fledermäuse nicht umsetzbar. Die Landesregierung steht mit leeren Händen da.

Vorstandsmitglied Thies Anhalt ergänzte: "20 Monate neue Landesregierung und kein Kilometer planreife Autobahn mehr, nur mehr viele Bau-Management-Probleme, nur Ankündigungen und Staumeldungen, und die helfen nicht weiter. Die Versäumnisse in Kiel führen dazu, dass der Bund Geld für Infrastrukturprojekte bereitstellt, aber nicht gebaut werden kann, weil das Land für keinen Bauabschnitt Planreife hergestellt hat. Jetzt geht das Geld an andere Länder. Das Land muss schneller werden!"

Minister a. D. Dietrich Austermann, der ebenfalls dem Vorstand der Initiative angehört, fordert energisch, dass das Land endlich auch einen Zuschussantrag in Brüssel aus dem Programm Transeuropäische Netze stellt: "Das Geld, 20 % der Bausumme, können beansprucht werden. Es muss nur gewollt werden. Immerhin hat die EU schon für die Planung der Elbquerung Mittel gezahlt."

Mit großer Sorge beobachtet die Initiative die Klagewut einer kleinen Minderheit gegen notwendige Infrastrukturprojekte. Anhalt: " Es kann nicht sein, dass einige wenige dem Gemeinwohl Schaden zufügen, Arbeitsplätze vernichten und Wachstum verhindern, welches das Land dringend nötig hat." Und Bruns ergänzt: "Wir sind eine Bürgerinitiative, die etwas positiv verändern will und nicht aus ideologischen Gründen verhindern will." Die wird mittlerweile durch viele Betriebe, Bürger, Gemeinden und Vertreter der beiden großen Volksparteien sowie der FDP und AfD unterstützt, nur die Grünen und die nahe stehenden Organisation wie z.B. Nabu und BUND erweisen sich permanent als die großen Verhinderer und Bremser für Arbeitsplatze, Wirtschaftswachstum und eine bessere Infrastruktur. Die Verantwortlichen der Volkinitiative, Rainer Bruns, Thies Anhalt und Minister a. D. Dietrich Austermann, wollen weiterhin engagiert bei allen Bürgern und Betrieben für die Aktion werben und hoffen bis April dieses Jahres das Quorum von 20.000 Unterschriften zusammenzubekommen. Sie bitten alle Schleswig-Holsteiner, die Aktion auch weiterhin nachdrücklich zu unterstützen.



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