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Itzehoe: Minister informiert Volksinitiative über Planungen

Verkehrsminister Meyer im April 2014
Verkehrsminister Reinhard Meyer
In überwiegend sachlicher Atmosphäre hat Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer die Vertreter der Volksinitiative über den Stand der Planungen zum Ausbau der A 20 informiert. Neben dem Vorstand war eine ganze Reihe von interessierten Bürgen ins Itzehoer IZET gekommen, um mit dem Minister zu diskutieren. Meyer machte in seinen Ausführungen deutlich, dass sich die Planungen - und damit auch der Weiterbau - der Autobahn wegen der Erhebungen im Zusammenhang mit dem Fledermausvorkommen in Bad Segeberg und eines Haselmausvorkommens um zwei Jahre verzögern werde. Gleichzeitig werden jedoch alle Abschnitte bis zur Anbindung an die A 7 geplant. Der Minister erwartet nicht, dass das Vorhaben bis zum Ende der Legislaturperiode abgeschlossen werden kann. Bei der Fortführung über die A7 hinaus gebe es zudem noch Finanzierungsprobleme.


In den darauf folgenden Diskussionen machten Vertreter der Speditionen deutlich, wie sehr ihre Betriebe von den kommenden Bauarbeiten an der A 7 (durchgängige Sechsspurigkeit und Deckelung in Hamburg) betroffen seien. Dietrich Austermann, einer der Vorgänger Meyers, warf dem Ministerium vor, die Pläne seien nicht ehrgeizig genug. Im Raum blieb zudem die Forderung, das Vorhaben trotz aller Probleme mit Macht voranzutreiben. Das beinhalte auch den Tunnelbau bei Glückstadt und die Anbindung in Niedersachen.

Treffen mit Verkehrsminister im April 2014
Diskussion im Anschluss an den Eröffnungsvortrag des Ministers (v. li.): Thies Anhalt, Rainer Bruns, Dietrich Austermann und Prof. Dr. Ralf Thiericke. (Fotos: Kienitz)

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