Neue Wege für Schleswig-Holstein e.V.Neue Wege für Schleswig-Holstein e.V.
 
 

Volksinitiative: Grüne favorisieren offenbar den Planwagen

Scharfe Kritik an Valerie Wilms / Beamte des Rechnungshofes „ohne jede Ahnung“

Mit scharfer Kritik hat die Volksinitiative „Neue Wege für Schleswig-Holstein“ auf die jüngsten Kostenschätzungen des Bundesrechnungshofes zur geplanten Elbquerung bei Glückstadt reagiert. „Der Rechnungshof orientiert sich an einem Zahlenwerk, das mit den konkreten und ganz realen Plänen nichts zu tun hat. Da sitzen Verwaltungsbeamte, die offenbar von nichts eine Ahnung haben und sträflicherweise mit Äußerungen an die Öffentlichkeit gehen, die jedes Vorhaben im Keim ersticken“, ärgert sich Rainer Bruns, 1. Vorsitzender der Initiative, die sich für den vollständigen Weiterbau der A 20 bis nach Niedersachsen stark macht. Grundsätzlich sei der Bau vor allem eine politische Entscheidung. Für die Finanzierung wird es ein privatwirtschaftlich-öffentlich-rechtliches Modell geben, das die Investition auch in dieser Hinsicht sinnvoll macht.

Nach Ansicht von Bruns bereiten insbesondere die Grünen einen kompletten Ausstieg aus dem Weiterbau der dringend benötigten Autobahn vor. Damit verhinderten sie letztendlich die wirtschaftliche Weiterentwicklung des Nordens. Vorreiterin scheine da die grüne Bundestagsabgeordnete Valerie Wilms zu sein. „Obwohl Frau Wilms in Wedel wohnt, meidet sie wohl jede Fahrt nach Hamburg. Sonst könnte sie doch jetzt schon Tag für Tag sehen, wie sich die LKW durch die Elbtunnel-Staus quälen. Dort droht ein Verkehrsinfarkt, der unsere Wirtschaft nachhaltig schädigen wird“, erklärt Bruns und ergänzt: „Die Ziele der Grünen sind mit dem modernen Leben kaum noch vereinbar. Wenn es nach Ihnen geht, werden bald wieder Planwagen durch die Lande ziehen.“

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